Die Elektrolyt-Balance: Warum Timing alles ist.
Ein oft übersehener Aspekt in jedem Healthy Eating Guide ist die antagonistische Wirkung bestimmter Mineralstoffe. Wer beispielsweise hohe Dosen Zink ohne Kupfer-Ausgleich einnimmt, riskiert langfristig Verschiebungen im Spurenelement-Haushalt. Unser Körper arbeitet in einem präzisen osmotischen Gleichgewicht.
Besonders für aktive Menschen in einem Sports Nutrition Guide ist die Remineralisierung kritisch. Durch Schweiß verlieren wir nicht nur Wasser, sondern vor allem Natrium, Kalium und Magnesium. Fehlen diese Elektrolyte, bricht die elektrische Reizleitung zwischen Gehirn und Muskulatur ein – die Folge sind Krämpfe und dramatische Leistungseinbrüche.
Die Phytinsäure-Falle
In Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten gebunden, blockiert Phytinsäure die Aufnahme von Eisen und Zink. Einweichen oder Keimen löst diese Bindung auf.
Synergie-Effekt
Eisen aus pflanzlichen Quellen (Linsen, Spinat) wird um bis zu 300% besser aufgenommen, wenn es zusammen mit Vitamin C (Zitrone, Paprika) verzehrt wird.
Bei der Ernährung für Senioren rückt Selen in den Fokus. Als starkes Antioxidans schützt es die Zellen vor oxidativem Stress und unterstützt die Schilddrüsenfunktion, die im Alter oft träge wird. Doch Vorsicht: Besonders bei Selen ist der Grat zwischen Nutzen und Überdosierung schmal. Eine Handvoll Paranüsse pro Woche deckt oft schon den kompletten Bedarf.